Verbieten, – verbieten,- verbieten !

Wir – reden von Menschenrechten, von freier Meinungsäusserung, und kritisieren Staaten, in denen das nicht gegeben ist.
Und, was tun wir?

Genau das Gleiche ! – Aber bei uns ist es ja etwas ganz Anderes, denn wir sind ja die Guten. Pfui aber auch.

Verbieten ist das Einzige, was dieser Regierung zu ihren Bürgern noch einfällt. Genau die Menschen, welche jene wählen sollen, die danach über diese Wähler herrschen wollen, bekommen wieder Maulkörbe verpasst, werden unterdrückt und versklavt – anders kann es nicht mehr bezeichnet werden. Wer einwendet, das sei zu übertrieben, dem sei gesagt, dass es auch in der früheren Sklaverei gute Herren gab – neben den Liederlichen.

Wie lange wollen wir noch von uns wegschieben, was mehr und mehr Gestalt annimmt? In einer der verbotenen Reden kommt genau das vor, was in Berichten, in Blogs, schon recherchiert und teilweise veröffentlicht wurde.
Wenn nicht mehr geäußert werden darf, wen man gerne zurücktreten sehen würde, ist das schon ein starkes Stück.

Nein, es darf nicht mehr einfach so alles gesagt werden. Reden wurden verboten. Eine davon sei hier wieder gegeben:

TROIKA IN DIE SCHRANKEN

Posted on 18.05.2012 by

Eine der Verbotenen Reden zur Demo

Unsere Geldordnung ist in Unordnung.”

Zur Rettung der Banken, die ja selbst das Geld per Kreditierung erzeugen, dass sie jetzt vom Steuerzahler, also uns Bürgern haben wollen, müssen auch noch Millionen von Menschen in ganz Europa, insbesondere junge Menschen arbeitslos werden oder arbeitslos bleiben, Millionen müssen sparen, Millionen müssen Lohnverzicht üben, Millionen müssen hungern, weil Banken und Versicherungen bereits mit Lebensmitteln spekulieren müssen, um zu überleben.

Geld ist aber mehr als genug produziert worden. Die Geldmenge beträgt allein in Deutschland jetzt fast schon 10 Billionen Euro. Sie ist seit 2000 um ca. 80% angestiegen, das Bruttoinlandsprodukt allerdings nur um ca. 15 %. Mehr als 90% dieses Anstiegs der Geldmenge haben die Geschäftsbanken aus dem Nichts, aus Bits und Bytes, per Kreditvergabe geschöpft.

Allerdings wurde dieses Kreditgeld entgegen jeder wirtschaftlichen Vernunft nur in kleinem Umfang an die Realwirtschaft verliehen und zu über 90%, wie z.B. in Großbritannien, an die Beteiligten der Finanzwirtschaft ausgegeben oder im sogenannten Eigenhandel eingesetzt.
In der Finanzwirtschaft ist es dann mit einer unendlichen Anzahl von Tricks und Bilanzkosmetiken beiseite geschafft worden.

Bei denjenigen, die jetzt die Zeche zahlen sollen, ist es jedenfalls nicht angekommen. Die sind jetzt stattdessen Bewohner überschuldeter Staaten, in denen die oberen 10 % das Vermögen haben und sich die übrigen 90% im Hamsterrad der Darlehensrückzahlungen drehen.

Trotz dieses historisch einzigartigen Geschäftsmodells des Geldverdienens mit Herstellung von Geld aus Bits und Bytes haben es Banken und Versicherungen aber geschafft, pleite zu gehen. 
Jetzt setzen sie ganz EU-Europa mit ihrem Versagen unter Druck, um nicht die Konsequenzen ziehen zu müssen.

Sie werden Konsequenzen ziehen müssen. 

Die Troika-Politik führt andernfalls zum unausweichlichen Zusammenbruch der auf der Euro-Währung basierenden Alterssicherungssysteme.

Wenn man der Jugend keine fair bezahlten Arbeitsplätze bietet, sondern Arbeitslosigkeit in Aussicht stellt, kann sie keine Beiträge zur Rentenversicherung, also zur Bezahlung der Renten leisten.

Wenn man der Jugend keine Möglichkeiten bietet, Familien zu gründen und Kinder zu haben, schrumpft die Zahl der Rentenzahler.

Wenn ein Staat stattdessen steigende Arbeitslosigkeit für die Jugend bietet, dann befindet er sich in der Krise.

Wenn ein solcher Staat selbst in einer Staatsschuldenkrise steckt, dann kann er nicht mehr einspringen und Renten bezahlen, insbesondere wenn er auch noch sparen muss, um die Schulden an die Banken zu begrenzen.

Wenn ein Staat stattdessen mit Unsummen an Geld, das aus dem Nichts stammt und keinen realen Gegenwert besitzt, stattdessen Banken retten muss, dann löst er sich in seiner Fürsorgefunktion auf. 
Er kann die Renten nicht mehr aus der wirtschaftlichen Leistung der Jüngeren und Leistungsfähigen bezahlen, sondern nur noch mit in Wahrheit wertlosen Geld aus dem Nichts.

Wenn ein Staat auch noch rein profitorientierte Banken, die die mirakulöse Geldschöpfung aus dem Nichts betreiben, mit Steuergeld alternativlos retten muss, dann ist er zur Beute von Räubern geworden, die mit ihrem Raubzug erst aufhören, wenn nichts mehr zu holen ist und auch das in die Alterssicherungssysteme gesteckte Volksvermögen abgeräumt ist.

Deshalb:

Verantwortliche der Troika tretet bittet zurück.

Wir haben euch nicht gewählt. Ihr seid nicht demokratisch befugt, Millionen von Menschen in das soziale Abseits zu drängen.

Ihr habt keinen Plan B und seid bereit, nur für die Beruhigung der Finanzmärkte Gegenwart und Zukunft ganzer Generationen auf´s Spiel zu setzen.

Dieses Spiel spielen wir nicht mit.

von unserem Aktivisten Hans

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1 Kommentar

  1. almabu said,

    Juni 1, 2012 um 6:06 am

    Wenn man mit finanztechnischen Phantasieprodukten „echtes Geld“ aus dem „echten Wirtschaftskreislauf“ ziehen und diesen letztlich strangulieren kann, dann ist aus akuter Notwehr jedes Gegenmittel erlaubt! Wenn korrumpierte Politik dazu nicht Willens oder in der Lage ist, dann muss diese gigantische Geldsaugpumpe notfalls mit Spontan-Aktionen der Bevölkerung unterbunden werden, deren Mittel, Ansatzpunkten und Zielen dann keine Grenzen gesetzt sind…


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